Mops Edwin - Astrokatalog

"Kleiner Auszug aus der HDPO - Astrogalerie"

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Über Mich und mein Mops Edwin alias Hubbel ...

Mein Name ist Henry Schäf  bin vor 50 Jahren in Stuttgart  geboren.  Seit dem 13 Lebensjahr hat mich der Virus der Astronomie erwischt und nie mehr losgelassen. Kann mich noch sehr gut an den Zeitpunkt und Ort der Infizierung erinnern,  bei mein ersten  Besuch des neueröffnete  Stuttgarter Planetarium zur Bundes Gartenschau. Die Planetariums-vorführung hat mich so in banngezogen, mit den klaren Sternenhimmel, wie ich ihn noch nie als Stadtkind gesehen habe  und der Reise durch Zeit und Raum, zu den entfernsteten Wundern des Weltalls,  das mein Wunsch dies alles mit eigenen Augen zu beobachten geweckt wurde. Um dies realisieren zu können begann ich mit dem selbst Eigenbau von Teleskopen.  Mit diesen Teleskope führte ich, über meine  Schülerzeit und während dem Chemie Ingenieurstudium, die erste kleinere astronomische Projekte durch. 

Nach dem Studium und beginnende Berufstätigkeit bei Siemens, in der Mikrohalbleiterfertigung,  musste ich auf  Grund  häufig wechselnder Auslandsaufenthaltsorte, meine astronomische Aktivitäten kurzzeitig erstmals hinten anstellen. Aber so kam ich durch Siemens im Jahr 1997 für zweieinhalb Jahre in die USA, hier kaufte ich mein erstes groß Teleskop (SC 300mm f/12),  aber ich wusste nicht beim Kauf,  welche Erlebnisse ich damit in den USA machen werde.  In der ersten Beobachtungsnacht mit meinen neuen Teleskop, bekam ich prompt Besuch vom Sheriff, nach telefonische anrufe von besorgten Passanten die Ihm über einer ungewöhnliche nächtliche Aktion berichteten. Ihm kam auch die elektronische und kanonenartige Gerätschaft, in Größe einer Telefonzelle, im Dunkel mehr als gefährlich vor. Kurzer Hand, ich wurde verhaftet und verbrachte eine ungewöhnliche Nacht auf dem Polizeirevier. Der Scheriff holte sich zur Prüfung meiner Aussagen, dass ich nur astronomische Beobachtung durchführte, den Vorsitzende der Astronomischen Amateurvereinigung der USA-Ostküste hinzu und so lernte ich mein besten Freund Sam Bruce kennen. Er nahm mich, nach diesen Erlebnis, an die Hand und führte mich in die semiprofessionelle Astronomie ein und vermittelte  den  Kontakt  zu  den  Amateurgruppen  die mit  den verschiedenste Forschungs-einrichtungen in den USA zusammenarbeiten. Wir sind eine Gruppe von bis zu  zehn Amateureastronomen verteilt  über den ganze Erdglobus und führen gemeinsam verschiedenste Projekte durch  bis hin zur Supernovasuche, wo es uns schon mehrmals  gelang als  Erstentdeckergruppe anerkannt zu werden.

Im Jahr 2000 kam ich von den USA nach Deutschland zurück, an meinen für langfristig geplanten Infineon  Standort nach Dresden (Nachfolgergesellschaft der  Halbleiterfertigung von Siemens). Dort kaufte ich mir außerhalb von Dresden in der kleinen Gemeinde Ebersbach, in einer dunklen somit astronomisch geeignet Gegend, ein Grundstück und Baute mir ein Haus und  ein  viereinhalb Meter Astrodom in  den Garten, die HDPO-Siriussternwarte. Leider ging im Jahr 2009 Qimonda (Nachfolgergesellschaft von Infinoen 300mm Wafer Halbleiterspeicherfertigung)  in Konkurse und machte eine Berufliche bedingten Umzug von mir erforderlich.

Bei der neuen Firma HTV in Bensheim fand ich, bei den Firmeninhabern, für mein astronomische Aktivitäten, ein sehr außergewöhnliche Sponsoring. Sie haben nicht nur dem Umzug der Sternewarte unterstützt, sondern auch ein Platz auf dem Firmengelände zu Verfügung gestellt.  Diese optimale Unterstützung meines Arbeitsgebers, ermöglicht mir für alle interessierten öffentliche Führungen auf der Sternwarte durchzuführen. Zu diesen  kommen die verschiedensten Gruppen vom Kindergarten bis Universitätsstudenten, HTV-Geschäftspartner sowie an Astronomie interessierte Menschen vorbei. Ich biete auch für langfristige  Schulprojektekurse im Bereich der Astronomie  an.

Zum Abschluss möchte ich noch einige Zeilen zu meinem seit 2008 treu begleitenden Assistenten schreiben. Sein Namen ist Edwin alias Hubbel und von Rase Mops, benannt zu ehren nach einem der größten beobachtende Astronomen aller Zeiten,  zeichnet ihn seine rund um die Uhr unterstützende Mitarbeit aus. Die er gelegentlich bei sehr langen Nachtsitzungen vor dem Teleskop, mit seinem sehr lauten aber beruhigten Schnarchen begleitet, so dass ich dann noch mehr mit der Müdigkeit zu kämpfen habe. Ohne ihn wäre manche nicht so stille (schnarchende)  aber klare Nacht doch ein wenig einsam und er weckt mich wenn ich doch mal eingeschlafen sein sollte und fordert mich auf weiter dieser außergewöhnlichen Wissenschaft mit vollem und freudigem Engagement zu folgen.  


Warum noch eine weitere Homepage zur Astrofotografie?

Ehrlich gesagt wurde ich liebevoll aber beständig von meinen Freunden bedrängt endlich eine Homepage zu veröffentlichen. Bisher habe ich den Aufwand sowie die auftrennte Hindernisse abgeschreckt, um eine hoffentlich gelungen Internetpräsentation hinzubekommen. Aber mir halfen zwei sehr gute Astrofreunde Sonja Mohr und Thomas Kubisch von der Redaktion astropage.eu bei der technischen Realisierung, bei denen ich mich nochmals Rechtherzlich dafür bedanken möchte, sowie bei denen die mich unermüdlich Aufgefordert haben eine meiner besten Astrofreunde wie Rosel und Norbert endlich meine Arbeit einem breiteren Kreis bekannt zu machen, so wie natürlich alle andere ungenanten Unterstützer, die ich leider nicht alle hier aufführen kann.

 

Meine Motivation für meine eigene Homepage ist vielleicht hierin zusehen, das mir bei meinen ersten Schritte in der Astrofotografie, mein Freund Same Bruce aus den USA, über viele Unwegsamkeiten geholfen hat, die auf ein unweigerlich lauern am Anfang und leider auch später um sein Wunschziel  gelungenen Aufnahme der Weltraumwunder zu erreichen. Meine Erfahrung zeigte mir, dass nur ein offener Erfahrungsaustausch untereinander vom Anfänger bis zu Geübten Astrographen, über das bisher erlernte einen in seinem Hobby weiterbringt und oft noch ungeahnte Möglichkeiten sich dann aufzeigen. Ich hoffe mit meiner Homepage ein kleiner Beitrag hierzu zusteuern und möchte so auch bei allen anderen die mir geholfen haben und werden auf diese weise revanchieren. Würde mich in diesem Sinn sehr freuen über einen angeregten Erfahrungsaustausch.

 

Zum Schluss möchte ich mich noch bei meiner Schwester Birgit und im gedenken unsere beiden Eltern Hannelore und Erich Schäf für ihre unermüdliche Unterstützung meines Hobbys bedanken.